Heiß, kalt, schwül oder trocken – passt euch an und hört auf zu mecken!

Erdrückend. Einfach nur erdrückend. Dieser durchaus anstrengende Sommer. Als ob der Planet „endlich“ Lunte gerochen hat, und der Menschheit mal so ordentlich in den Allerwertesten tritt. Mal glühend heiß, mal extrem schwül oder gar kühl, sehr kühl sogar.

Die Nervenkostüme und Kreisläufe der Bewohner liegen offen dar, wie eine fiese Fleischwunde. Eklig, diese Vorstellung. Mich stört es nicht. Das interessanteste ist jedoch, den Menschen, die sich den Sommer herbeigewünscht haben, dabei zuzuhören, wie sie ihn verfluchen. Ey, was wollt ihr denn eigentlich. Ich bin so ehrlich und sage direkt „Lieber durchgehend 16 °C, etwas Sonne und gut ist!“ Jetzt sind es nahezu durchgehend 3X °C  und ihr beschwert euch?

Dem durchschnittlichen Deutschen kann man es wohl nicht recht machen. Aber dies ist wohl die „gesunde und natürliche“ Einstellung, mit der man das Wetter und seine Launen begrüßt.  Willkommen im Zeitalter von El Nino, dem Raubbau oder dem baldigen Abtauen der Arktis und Gletscher.

Passt euch lieber schnell den Gegebenheiten an, bevor ihr eure Messer zückt und euch gegenseitig zu Grillfleisch und Eis-am-Stiel verarbeitet.

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Martin Genter  / pixelio.de