Die Umkehr von der Homo- zur Heterosexualität

So tickt der erzkonservative Flügel der Christenheit

Mit der gestrigen Reportage hat das Panorama Magazin gezeigt, wie engstirnig die Ewiggestrigen im Rahmen der sexuellen Selbstbestimmung sind. Der Beitrag „Die Schwulenheiler“ zeigt die wohlwollende Intoleranz vieler Menschen, die der Meinung sind, dass Homosexualiät eine Krankheit und damit heilbar ist. Sei es religiöser „Fanatismus“ oder einfach Unbelehrbarkeit – beides ist in einem vermeintlich toleranten System, wie der Bundesrepuplik Deutschland und im 21. Jahrhundert nicht mehr vertretbar.

Ärzte, die zum Beispiel in der Berliner Charité tätig sind, sind der Meinung, dass Homosexualität therapierbar ist. Sie beschwören die Umkehr von der Homo- zur Heterosexualität, der Austreibung von Dämonen, wie es im Beitrag ein Internist(!) vergeblich beim Journalisten Christian Deker versucht. Eine andere Möglichkeit, um Homosexuelle von Ihrer „Krankheit“ zu heilen, besteht darin, eine Psychotherapie zu machen. Diese wird sogar, laut Aussage des Therapeuten, von den Kasse übernommen. Denn „es gibt Verfahren, die von den Kassen übernommen werden“, so das Gedächtnisprotokoll (07:49).

glu3.com ist der Meinung, dass auch religiöse „Fanatiker“ im 21. Jahrhundert ankommen sollten und das in der Bundesrepublik geltende Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu achten haben. Überspitzt betrachte ich deren Verhaltensweise als nicht Staatskonform und somit als Feinde der Demokratie. Also lieber Verfassungsschutz, ihr wisst, was zu tun ist 😉

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Farasan  / farasan.de